Aktionen

Verwöhntag für Mütter in Begleitung der Sterneninsel

„Eine Reise um die Welt mit allen Sinnen“

Muettertag_01_17930c814b„Vielen herzlichen Dank Für die erholsamen Stunden bei Euch. Kaum zu fassen, wie eigentlich fremde Menschen uns allen so einen reichen Tag ermöglichen, danke an alle für ganz neue Lebensfreude, Spaß und Lachen, neue Impulse, ein köstliches Essen, gute Gemeinschaft und das Nach-Hause-Kommen mit einem reich gefüllten Akku“, so lautete im Original eines der zahlreichen Echos vom Verwöhntag für Mütter zu dem die Sterneninsel eingeladen hatte. Für die Mama´s gibt es den monatlichen Müttertreff und mit großem Erfolg. Dank der Unterstützung von Spendern und Sponsoren konnten sich die Mütter nun das erste Mal auf einen ganzen Tag Entspannung und Austausch mit geistigen, musikalischen und kulinarischen Köstlichkeiten einlassen. In den einladenden Räumen der Tanzschule Löwen in Birkenfeld gab es Platz für Kreistänze, einen Drumcircle, Kreatives, Massagen, Märchen und mehr. Carmen Grässle, sowie Dagmar und Deborah Wolf-Müller führten durch die „Reise um die Welt mit allen Sinnen“. Ein fleißiges Küchenteam unter Regie von Sabine Pott zauberte ein Menü passend zur Reise um Orient und Okzident. Mit reich gefülltem Akku nach viel Lachen, guten Gesprächen und einer Schatzkiste gefüllt mit positivem Input und einer Rose machten sich die Mütter am späten Nachmittag wieder auf den Nachhauseweg. Die Sterneninsel begleitet Familien, die in Ausnahmesituationen leben. Leben mit einem Kind, das niemals sein Leben allein gestalten kann, mit einem Kind das eine lebensbedrohliche Erkrankung hat, oder leben mit der Tatsache, dass ein Kind verstorben ist. Die Familien sind rund um die Uhr gefordert, oft müssen die gesunden Geschwister in die „zweite Reihe rutschen“. Die Mütter , die Väter haben über viele Jahre rund um die Uhr Sorge und Versorgung zu tragen. Der ambulante Kinder und Jugendhospizdienst Sterneninsel begleitet und entlastet Familien in deren zuhause in Stadt Pforzheim und dem Enzkreis. Geschwister und Kinder und Jugendliche aus den Trauergruppen haben das Angebot des „Offenen Treffs“ im Kinderschutzbund, und in unterschiedlichen Abständen finden Aktionstage statt. Einig waren sich die Mamas und die Mitarbeiterinnen der Sterneninsel das sich alle nach diesem schönen Tag für die Mütter schon auf ein nächstes mal freuen. Einsatzleiterin Angelika Miko verrät, dass es am Samstag 9. Februar 2013 einen Aktionstag für Geschwister und Kinder und Jugendliche aus den Trauergruppen gibt, und am Sonntag 10. Februar – dem Tag der Kinderhospizarbeit – zum großen Familientag geladen wird. Und natürlich werden im kommenden Jahr auch mal speziell die Väter verwöhnt.

 

Ausflug

Sterneninsel mit Geschwisterkindern und Kindern aus Trauerbegleitung im Hochseilgarten

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In drei bis elf Metern Höhe, mit Gurt, Doppelhaken und Helm gesichert bewegten sich mit Begeisterung 22 Jungs und Mädchen im Alter zwischen 8 und 17 Jahren im Hochseilgarten des Wildparks Pforzheim. Die Jüngste im Team, Josephine durfte noch nicht mit in die schwindelnden Höhen, aber es ist schon heute ganz klar für die Fünfjährige: “Horschpiz is spitze, das mach ich später auch mal!“ Der Tag im Hochseilgarten mit acht Begleitern und professioneller Anleitung von Freizeitpädagogen war die erste Aktion der Sterneninsel für Geschwisterkinder von Kindern mit einer schweren Erkrankung oder einem körperlichen oder geistigen Handicap. Und gleichzeitig eine Kooperation mit der Trauerbegleitung im Kinderschutzbund Pforzheim für Jungs und Mädchen die ein Elternteil oder ein Geschwister verloren haben.

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Der ambulante Kinder und Jugendhospizdienst für Pforzheim und Enzkreis bietet Lebensbegleitung für die ganze Familie. Die geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten auf Wunsch nicht nur schwerstkranke Kinder und Jugendliche. Zu den Aufgaben der Sterneninsel zählt auch die Betreuung der Geschwisterkinder. So ist es im SternenFlyer zu lesen und die Koordinatorin des ambulanten Dienstes, Angelika Miko ergänzt: “Die Kinder mit chronischen oder Lebenslimitierenden Erkrankungen brauchen viel Zeit und Aufmerksamkeit der Eltern. Da geraten die gesunden Kinder schon mal in die zweite Reihe. Schwierige Fragen wollen die Kinder an Mama oder Papa oft nicht stellen, um diese nicht extra traurig zu machen.“ Ebenso schwierig sei es wenn Papa, Mama oder auch ein Großelternteil verstirbt. Die hinterbliebenen Familienmitglieder sind mit der Situation und ihrer eigenen Trauer sehr belegt berichtet Mylène Krink-Zorn. Die ehernamtliche Sterneninsel Mitarbeiterin ist ausgebildete Kinder und Jugend Trauerbegleiterin beim Kinderschutzbund.

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Am Tag im Wildpark standen Teamspiel und Spaß im Vordergrund. Gegenseitiges Helfen, aufeinander warten, die Sicherheit der Gurte spüren. Jeder konnte die eigene Höhe wählen. Ein tolles Miteinander, eine Akzeptanz ohne unverständliche Blicke und ohne was von sich selbst erklären zu müssen. Zielstrebig wurden nach der spannenden Kletterpartie am Nachmittag dann auch die knifflig

en Aufgaben der Freizeitpädagogen gelöst. Da galt es im Team ein „unsichtbares“ Moor mit Balken zu überqueren oder eine Pipeline zu legen, und Wasser zu beschaffen. In dieser bunten Kombination traf sich die Truppe zum ersten Mal. In den zufriedenen Gesichtern von allen Beteiligten stand deutlich zu lesen, dass es weitere Aktionen geben wird.