Die Sterneninsel in der Presse

Pforzheimer Zeitung vom 12. Mai 2017

Samira Rasuli ist schwerkrank, ihre Muskeln versagen nach und nach.
Die 16-Jährige plant ihre Zukunft, gerade weil sie den Tod vor Augen hat.

Neugierig auf die Welt: Samira Rasuli ist über ihr Smartphone und die Nachrichten im Fernsehen top informiert. FOTOS: SEIBEL
Neugierig auf die Welt: Samira Rasuli ist über ihr Smartphone und die Nachrichten im Fernsehen top informiert. FOTOS: SEIBEL

„Zum Sterben bin ich mir zu schade.“  Samira

Dreistöckig, mindestens. Mit viel Creme, Zuckerguss und Verzierungen. So soll die Torte zu Samiras Achtzehnten sein. „Das wird ein großes Fest. Dafür miete ich eine Halle“, sagt sie. Es sprudelt nur so aus der 16-Jährigen heraus, wenn sie von ihren Plänen berichtet. Von der Deko. Von den vielen Gästen. Vorfreude pur, wie bei jedem Teenager kurz vor der Volljährigkeit. Doch Samira ist nicht wie jeder in ihrem Alter. Die Neuenbürgerin kann nicht laufen, sitzt seit Geburt … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 16. September 2016

Familienherberge Lebensweg feiert Richt- und Sommerfest.
Noch aber ist es ein weiter Weg bis zur Eröffnung.

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Stolz auf das bislang erreichte: Karin Eckstein, die Initiatorin der Familienherberge Lebensweg.

Eine Bildergalerie zum Thema im Internet unter www.pz-news.de

Dass diese Veranstaltung außergewöhnlich sein würde, zeigte schon die Zahl der Einladungen, die im Vorfeld versandt worden sind: mehr als 1500. Es zeigte sich aber auch daran, wer alles gekommen war an Ehrengästen – und es wurde erst recht deutlich, wenn man bedenkt, weshalb ein Richt- und Sommerfest derart viele Menschen anlockte – aufgrund des guten Zwecks nämlich. Denn das, was am Ortsrand von … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 1. März 2016

Gruppenbild mit Magiern: Laurina, Sonja Fränkle (Sterneninsel), Chris Ehrlich, Nico, Andreas Ehrlich, Sara, Robert und Marion Bogner (Sterneninsel, von links). FOTO: PRIVAT
Gruppenbild mit Magiern: Laurina, Sonja Fränkle (Sterneninsel), Chris Ehrlich, Nico,
Andreas Ehrlich, Sara, Robert und Marion Bogner (Sterneninsel, von links).
FOTO: PRIVAT

Bei der Veranstaltung „Magie-Träume erleben“ im ausverkauften CongressCentrum (die PZ berichtete) hat sich auch eine Gruppe der „Sterneninsel“ verzaubern lassen. Die beiden Brüder hatten Tickets an den Kinder- und Jugendhospizdienst gespendet.

Die jungen Zuschauer ließen sich in den Bann der beiden Zauberbrüder ziehen. Mit großen, strahlenden Augen wurde bestaunt, wie die „Ehrlich Brothers“ aus einem Kern ein Orangenbäumchen wachsen ließen oder zentnerschwere Bahnschienen zu einem Herz verbogen. Für die Kinder und Jugendlichen und gleichermaßen für die beiden Begleiter war es ein weiterer … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 12. Februar 2016

Kommunales Kino zeigt Film in Kooperation mit der „Sterneninsel“

Führen durch den Abend: Sabine Hager, Angelika Miko und Jürgen Hörstmann von der „Sterneninsel“ zeigen Bänder zum Tag der Kinderhospizarbeit. FOTO: SEIBEL
Führen durch den Abend: Sabine Hager, Angelika Miko und Jürgen Hörstmann von
der „Sterneninsel“ zeigen Bänder zum Tag der Kinderhospizarbeit.
FOTO: SEIBEL

„Alle, die sich im Umfeld des Dramas befinden, sind auch ein Teil dessen, egal ob Geschwister oder Großeltern“, erklärt Angelika Miko, Einsatzleiterin des Kinderhospizdienstes „Sterneninsel“. Erkrankt ein Kind lebensbedrohlich, so sei das für alle Verwandten eine schwierige Situation. Diese Problematik hat am Mittwoch der in Kooperation mit der Sterneninsel im Kommunalen Kino (Koki) vorgeführte Film „The Broken Circle Breakdown“ thematisiert.

Der Streifen des belgischen Regisseurs Felix van Groeningen erzählt die Geschichte vom … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 9. Februar 2016

Kinobesuch am Tag der Kinderhospizarbeit

Bärbel Lamprecht, Christine Müh, Angelika Miko (von links) zeigen am Tag der Kinderhospizarbeit im KoKi gemeinsam einen Film.
Bärbel Lamprecht, Christine Müh, Angelika Miko (von links) zeigen am Tag der
Kinderhospizarbeit im KoKi gemeinsam einen Film.

Der bundesweite „Tag der Kinderhospizarbeit“ macht am morgigen Mittwoch, 10. Februar, auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien aufmerksam. Der Tag soll die Inhalte der Kinderhospizarbeit und ihre Angebote bekannter machen und helfen, über den Tod sprechen zu können.

Bereits zum zweiten Mal zeigt die Sterneninsel im Kommunalen Kino, am Schlossberg 20, einen Film zum Thema. Geschäftsführerin Christine Müh ist begeistert vom diesjährigen Film, der morgen ab 18.30 Uhr läuft: „Es ist eine wichtige Thematik und wir freuen uns, dass es für die Vorstellung zu ,The Broken Circle‘ nur noch wenige Restkarten … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 31. Oktober 2015

Sandra Lamberger-Glaser hat ihren Mann verloren – und ihre Kinder den Vater.
Eine Trauerbegleiterin der Sterneninsel begleitete sie durch die schwere Zeit.

Heute kann Sandra Lamberger-Glaser gemeinsam mit ihren Kindern Marie und Paul wieder lachen. FOTO: SEIBEL
Heute kann Sandra Lamberger-Glaser gemeinsam mit ihren Kindern Marie und Paul
wieder lachen. FOTO: SEIBEL

Mit rosa Kreide hat Marie die fünf Worte in den Hof geschrieben: „Bei uns ist es toll.“ Fünf-, sechsmal steht der Spruch da, in großen, kindlich-gemalten Buchstaben. In kleinen Schritten dribbelt Paul, ihr kleiner Bruder, über die so verschönerten Pflastersteine. Sein Bayern-Trikot schlabbert auf Höhe seiner Oberschenkel hin und her, da stolpert der Fünfjährige zwei, drei Meter nach vorne. Marie lacht. Und Paul lacht nach kurzem Zögern auch. Es ist eine Szene, die eine Normalität ausstrahlt, wie man sie jeder Familie wünscht. … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 20. Oktober 2015

Galaktische Stimmung bei der Motto-Feier des Kinderhospizdiensts
Besuch kostümierter Mitglieder eines Fanclubs

Voll kostümiert präsentieren sich Mitglieder des Star-Wars-Fanclubs in der „Sterneninsel“. FOTO: GREDEL
Voll kostümiert präsentieren sich Mitglieder des Star-Wars-Fanclubs in der „Sterneninsel“. FOTO: GREDEL

„Heute holen wir die Galaxie her. Möge die Macht mit euch sein.“ Mit diesen Worten eröffnete Angelika Miko, Einsatzleiterin des Kinder- und Jugendhospizdienstes „Sterneninsel“, die Star-Wars-Party in der Einrichtung. Süßigkeiten und Star-Wars-Muffins für die Kinder und deren Familien, Filmmusik und allerlei Jedi-Zubehör zum Thema bildeten den Auftakt der Feier.

Für die galaktische Stimmung durfte natürlich auch das Ausstrahlen einer Episode an der großen Leinwand nicht fehlen. „Wir haben hier einige Fans unter uns“, so Miko, die noch eine Überraschung … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 23. Juni 2015

Bei der Fußballveranstaltung in Ellmendingen sorgte Regen für einen Spielabbruch – Es blieb deshalb beim 1:0-Sieg des Hotzenplotz-Teams

Beim Jonas-Anderer-Gedächtnisturnier strengten sich alle ganz besonders an, denn der Namens- und Ideengeber war vor einigen Monaten verstorben. FOTO: GEGENHEIMER
Beim Jonas-Anderer-Gedächtnisturnier strengten sich alle ganz besonders an, denn der Namens- und Ideengeber war vor
einigen Monaten verstorben. FOTO: GEGENHEIMER

Das Fußballspiel lief ab wie immer: der FC Hotzenplotz in Rot, also die Mitarbeiterinnen der häuslichen Kinderkrankenpflege, gegen die Sterneninsel bestehend aus dem Jugendhospizdienst in Blau. Dazu viele Jugendliche in Rollstühlen, Stadionsprecherin Elke Schwert-Kriener und Schiedsrichter Axel Koch beim Bolzplatz an der Grundschule in Ellmendingen. Das Wesentliche aber war anders: Jonas Anderer, der 19-jährige Initiator des jährlichen Cups und Cheftrainer der Roten, war bereits … vollständiger Artikel

Pforzheimer Kurier vom 22. Juni 2015

Fußball-Gedenkspiel in Ellmendingen erstmals ohne Organisator Jonas Anderer

MISSION ERFÜLLT: Wenige Minuten nach der Aufnahme dieses Mannschaftsbilds holt Hotzenplotz beim FBDS-Cup und Gedenkspiel für Jonas Anderer den Pokal zurück. FOTO: ROTH
MISSION ERFÜLLT: Wenige Minuten nach der Aufnahme dieses Mannschaftsbilds holt Hotzenplotz beim FBDS-Cup und Gedenkspiel für Jonas Anderer den Pokal zurück. FOTO: ROTH

Sonst war es immer so, dass Jonas Anderer in die Mitte des Fußballplatzes bei der Ellmendinger Grundschule gebracht wurde und alle Spieler sich um ihn herum aufstellten. Dieses Mal steht nicht das Krankenbett auf dem Platz, auf dem der Ball des FBDS-Cups rollt, sondern eine Staffelei. Von einem Foto herab blicken die ausdrucksvollen Augen von Jonas Anderer in die Menge. Nicht nur seiner 29-jährigen Schwester Anna stehen die Tränen in den Augen. Seiner Mutter Heike Anderer bricht bei der Ansage fast die Stimme, während sein Vater … vollständiger Artikel

Pforzheimer Kurier vom 19. Juni 2015

FUSSBALLFAN DURCH UND DURCH: Für Jonas Anderer – hier im Sommer 2014 in KSC-Fan-Ausrüstung mit seinem Vater Herbert Anderer und Hospizbegleiterin Elisabeth Weiss im Wildparkstadion – gab es nichts Schöneres als das Spiel mit dem runden Leder. FOTO: PK
FUSSBALLFAN DURCH UND DURCH: Für Jonas Anderer – hier im Sommer 2014 in KSC-Fan-Ausrüstung mit seinem Vater Herbert Anderer und Hospizbegleiterin Elisabeth Weiss im Wildparkstadion – gab es nichts Schöneres als das Spiel mit dem runden Leder. FOTO: PK

Am 20. Januar diesen Jahres starb Jonas Anderer, kurz nach seinem 19. Geburtstag. Kurz vor seinem Tod habe der schwerst behinderte Ellmendinger noch gesagt: „Ich bin auf jeden Fall dabei. Ob in echt oder nicht.“ Das hat er zu Angelika Miko gesagt, die sich viel um ihn gekümmert hatte. Er konnte schon ein Jahr vor seinem Tod nicht mehr persönlich dabei sein, der Geist des Verstorbenen ist es aber sicher, wenn am kommenden Samstag um 14 Uhr auf dem … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 19. Juni 2015

Initiative will Spielplatz für Behinderte und Nichtbehinderte bauen.
PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ fördert das Inklusionsprojekt.

Beraten mit Vertretern verschiedener Organisationen und Eltern Möglichkeiten zum Bau eines Spielplatzes für alle Kinder: Sozialbürgermeisterin Monika Müller, Angelika Miko (Kinderhospiz Sterneninsel) und Sabine Schuster (Leiterin Sozial- und Versorgungsamt Enzkreis, von rechts). FOTO: LÄUTER
Beraten mit Vertretern verschiedener Organisationen und Eltern Möglichkeiten zum Bau eines Spielplatzes für alle Kinder: Sozialbürgermeisterin Monika Müller, Angelika Miko (Kinderhospiz Sterneninsel) und Sabine Schuster (Leiterin Sozial- und Versorgungsamt Enzkreis, von rechts). FOTO: LÄUTER

Ein Kletterpark für Rollstuhlfahrer oder Schaukeln, die man mit Rollstuhl nutzen kann, sind nur zwei von zahlreichen Möglichkeiten, Spiel und Spaß für behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 03. Juni 2015

In Pforzheim soll eine Initiative für integrativen Spielplatz entstehen.
Barrierefreie Geräte für behinderte und nichtbehinderte Kinder.

Rosalba Cavallo hat einen Traum. Sie träumt davon, dass Jungen und Mädchen mit ihrem Rollstuhl schaukeln und rutschen können. Dass behinderte Kinder Sand und Wasser und Freude fühlen und mit nicht- behinderten Kindern zusammen auf einem Karussell sitzen können. Und dass dieser Traum auch in Pforzheim Wirklichkeit wird. Für einen solchen „Spielplatz für alle“ setzt sich die 30-Jährige ein.

Die kleine Valeria, die an einer Form von Muskelatrophie erkrankt ist, brachte ihre Mutter Rosalba Cavallo (Mitte) auf die Idee eines gemeinsamen Spielplatzes für behinder- te und nichtbehinderte Kinder. Unterstützung erfährt sie von Dorothea Grüne (links) und Angelika Miko vom Kinder- und Jugendhospizdienst „Sterneninsel“. FOTO: SEIBEL Die kleine Valeria, die an einer Form von Muskelatrophie … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 05. Mai 2015

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Evi Hermann (links) hatte die Idee zum „Aquarium“. Ida und ihre Mama Stefanie Lauer aus Pforzheim (rechts vorne) haben sich für einen Fisch entschieden, auch Familie Schmidt aus Birkenfeld mit Hannah fiel die Auswahl schwer. FOTO: PRIVAT

Es ist ein bunter Blickfang inmitten der Sterneninsel: das „Aquarium“ mit vielen bunten Exponaten aus Filz. Im Frühjahr 2014 hatte Evi Hermann über die Internet-Plattform DaWanda zu einer deutschlandweiten Filz-Aktion zugunsten der Sterneninsel aufgerufen. Es entstand eine bezaubernde Unterwasserwelt aus Filz – von Seesternen, Korallen und Fischen über Seejungfrau, Octopus und Krake bis zur Schatzkiste. Es kamen rund 50 verschiedene Figuren aus ganz Deutschland und Österreich per Post zu Evi Hermann.

Die begeisterte Filz-Künstlerin aus Ölbronn hat mit Liebe zum Detail das Aquarium in den Räumen der Sterneninsel aufgebaut. Die Unterwasserwelt stand einem geladenen Publikum zum Kauf zur Verfügung. Ida und ihre Mama Stefanie Lauer aus Pforzheim … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 30. März 2015

Stadttheater führt„Ente, Tod und Tulpe“ in der „Sterneninsel“ auf.
Ergreifendes Stück thematisiert das Sterben als Teil des Lebens.

PZ_20150330Mario Radosin in Gestalt der Ente und Christine Schaller als der Tod treten in den Räumen der „Sterneninsel“ auf. FOTO: EICKHOFF

Eine kleine Gitarre in den Händen, auf dem Kopf einen keck sitzenden Strohhut und im Hosenbund eine fröhliche Tulpe – dadurch zeichnet sich der Tod aus. So hat er im The- aterstück „Ente, Tod und Tulpe“ die rund vierzig kleinen und großen Besucher am Samstagnachmittag in den Räumen des Kinder- und Jugendhospizdienstes „Ster- neninsel“ in Pforzheim begrüßt. Das ergreifende Stück unter Regie von Ayla Yeginer, wurde in Kooperation mit dem Stadttheater Pforzheim organisiert und sollte ursprünglich schon am 10. Februar aufgeführt werden, am Tag der Kinderhospizarbeit. Es musste allerdings aus gesundheitlichen Gründen verschoben … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 24. Januar 2015

Jonas Anderer litt an Muskelschwund – und brachte viel auf die Beine.
Am Dienstag ist der 19-Jährige an den Folgen seiner Krankheit gestorben.

Glühender Bayern-Fan: Jonas Anderer als 17-Jähriger. FOTO: PZ-ARCHIV(SEIBEL)

Man kannte ihn als glühenden Bayern-Fan, Namensgeber und Mitgründer der Sterneninsel, Vater des FBDS-Cups und vor allem als lebensbejahenden jungen Mann. Am Dienstag ist Jonas Anderer wenige Tage nach seinem 19. Geburtstag an den Folgen seiner fortschreitenden, lebensverkürzenden Muskelschwäche gestorben.

Glühender Bayern-Fan: Jonas Anderer als 17-Jähriger. FOTO: PZ-ARCHIV(SEIBEL)

„Ich bin nicht krank, so ist mein Leben, und ich mache das Beste daraus“, das Motto begleitete Jonas bis zum Tag vor seinem Tod. Schon früh wurde nach der Diagnose Muskeldystrophie klar, dass Jonas kein langes Leben führen wird. Die eigene Beweglichkeit ging Stück für Stück zurück.

In den ersten Lebensjahren war er … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 15. Juli 2014

Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst hat eigene Räume bezogen.
Sterneninsel präsentiert sich Interessierten bei einem Tag der offenen Tür.

p2829111301_0206543Licht bricht durch die zahlreichen Fenster und flutet die 200 Quadratmeter große Niederlassung des Kinder- und Jugendhospizdienstes Sterneninsel an der Wittelsbacherstraße. Von großen Leinwänden und einer Gedenktafel an den weißen Wänden blicken Kinder dem Besucher entgegen. Kinder, die die Mitarbeiter auf ihrem Weg begleitet haben. „So sind immer auch die bei uns, die schon gestorben sind“, sagt Einsatzleiterin Nadine Bussmann.

Einrichtung gespendet

Im Dezember vergangenen Jahres hat sich der Verein Sterneninsel gegründet und damit vom Hospizdienst westlicher Enzkreis gelöst. „Dann ging alles recht flott“, erinnert sich der Vorsitzende Jürgen Hörstmann. Im April hat das Team die neuen … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 2. Juni 2014

Fußball-Begegnung in Ellmendingen verbindet gesunde und schwer kranke Menschen

Spielerisches Miteinander

Zum siebten Mal bereits hat Jonas Anderer mit seinem FBDS-Cup, dem Fußballspiel zwischen dem FC Rot-Weiß Hotzenplotz und den Blauen, dem Jugendhospizdienst Sterneninsel, auf dem Ellmendinger Sportplatz alte und ganz junge, gesunde, schwer kranke oder gehandicapte Menschen und solche verschiedener Nationalitäten zusammengebracht. Der junge Mann, der jüngst seinen 18. Geburtstag feierte, leidet an fortschreitender, lebensverkürzender Muskelschwäche und hat sein Spiel – terminlich gerade noch vor der Fußball-WM – komplett im Kopf geplant. Einmal mehr gab es Hymnen zur Eröffnung, die Schweigeminute für verstorbene Kinder und eine temperamentvolle Stadionsprecherin. Angelika Miko hatte die Ehre, Eventmanagerin der Blauen zu sein, Vater Herbert Anderer Co-Trainer bei Rot-Weiß – und Jonas selbst … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 21. Januar 2014

p1721011401_0209205Mit Spraydosen zauberten die jungen Teilnehmer eines Graffiti-Workshops, den die studentische Initiative Campus X mit Spenden möglich gemacht hatte, bunte Ideen auf Wände und Plakate. Die Teilnehmer waren allesamt Geschwister todkranker Kinder, betreut vom Kinder- und Jugendhospizdienst „Sterneninsel“. „Ziel des Workshops war es, sie mit anderen Betroffenen zusammenzubringen und sie für eine Weile den Schicksalsschlag vergessen zu lassen“, sagt Stefan Ritter, Vorstand bei Campus X. Ihm und seinen Mitstudenten sei soziales Engagement sehr wichtig. „Deshalb organisieren wir in jedem Semester ein besonderes Projekt.“ Man wolle der Gesellschaft etwas zurückgeben. „Wir freuen uns sehr über das Angebot für Geschwister und Jugendliche aus der Trauerbegleitung“, sagt Angelika Miko von der „Sterneninsel“. Sie freue sich schon auf den nächsten Workshop.vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 29. November 2013

Veranstaltung der ambulanten Hospizdienste im PZ-Forum bewegt.
Lesung, Chorgesang und Diskussion befassen sich mit dem Sterben.

p2829111301_0206543Kein Mensch denkt gern über den Tod nach. Dass Sie heute Abend hier sind, zeigt, dass Sie es trotzdem tun“, begrüßt PZ-Redakteurin Sabine Simon am Mittwoch die zahlreichen Gäste im PZ-Forum. Den Menschen Mut zu machen, über das Sterben zu sprechen und sich mit dem Tod auseinanderzusetzen, ist das Ziel der Veranstalter, der Hospizdienste für Erwachsene in Pforzheim und dem Enzkreis sowie des Kinder- und Jugendhospizdienstes „Sterneninsel“.

Stille legt sich über den Zuschauerraum, als der Chor „Voices in Motion“ aus Königsbach-Stein unter der Leitung von Juna Tcherevatskaia die ersten Töne anstimmt. Dann betritt die Pforzheimer Schauspielerin Gisela Storck die Bühne. Sie rückt sich die Lesebrille zurecht, um „Das Buch vom … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 21. November 2013

Veranstaltung im PZ-Forum thematisiert Sterben und Abschied.
Hospizdienste gestalten einen Abend mit Lesung und Musik.

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Tod und Trauer, der Abschied von einem geliebten Menschen – wohl niemand beschäftigt sich gern damit. Und doch gehört das Thema Sterben zum Alltag. Um das Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig es ist, sich schon zu Lebzeiten damit auseinanderzusetzen und den Tod ins Leben zu nehmen, haben die Hospizdienste aus Pforzheim und dem Enzkreis für Mittwoch, 27. November, einen Abend mit Lesung und Musik im PZ-Forum initiiert.

Zu Gast wird Eduard Maas von der Balinger Hospizgruppe sein. Er engagiert sich seit vielen Jahren in der Hospizarbeit und hat die Kurzgeschichtensammlung „Das Buch vom Abschied“ herausgegeben, in dem mehr als 40 prominente Persönlichkeiten ihre Gedanken zum Thema Tod und Sterben teilen: … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 21. August 2013

Leidgeprüfte Mädchen und Jungs vergessen mit einem tollen Programm in Neuenbürg für einen Tag lang ihr schweres Schicksal.

p2121081301_0201053Einen tollen Aktionstag erlebten über 20 Kinder und Jugendliche rund um den Schlossgarten Neuenbürg. Die Sterneninsel, der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst für Pforzheim und den Enzkreis, veranstaltete für die älteren Geschwister von lebenslimitiert erkrankten Kindern und Jugendlichen und für Jungs und Mädchen aus den Trauerbegleitungsgruppen diesen Tag.

Mitarbeiter der Sterneninsel sowie das Team von „Erlebnisbereit“ sorgten für Spaß und Vergnügen. Geschicklichkeitsspiele, das Erklimmen einer Kletterwand, Geschichten in der Ruine, Kistenstapelstationen und verschiedene Teamspiele ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Das Wissen um ein ähnliches Schicksal des anderen führte zusammen, auch wenn man sich zuvor noch nicht kannte. Eine … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 19. Juli 2013

Familie des an Krebs erkrankten Illingers Marcel Augenstein zieht um
Räumung ist kein Thema mehr, aber eine große innere Belastung bleibt

m1919071304_0199435Für die Illinger Familie Augenstein hat das Thema Umzug am gestrigen Donnerstag seinen Schrecken verloren. Nach langer Suche, die aufgrund einer Räumungsklage und der Krebserkrankung des 23 Jahre alten Sohnes Marcel quälend war, konnten die Augensteins in eine neue Bleibe ziehen.

Der Ortswechsel vollzog sich schnell. Nur zwei Wochen seien seit der Zusage für eine Wohnung in Eberdingen-Nussdorf vergangen, sagte Frank Berzau vom Kinder-und Jugendhospizdienst für Pforzheim und den Enzkreis. Neben der „Sterneninsel“, die er ehrenamtlich unterstützt, kümmert sich über die Hilfsaktion „Menschen in Not“ auch die PZ um die Augensteins. … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 15. Juli 2013

Star-Tenor Jay Alexander engagiert sich für die „Herberge Lebensweg“.
Beim Sommerfest in Schützingen werden einige Spenden übergeben.

m1515071304_0199242Geht das? Kann man die Leichtigkeit einer fröhlichen Sommerparty kombinieren mit der thematischen Schwere sterbenskranker Kinder? Was zunächst nicht leicht zu vereinbaren scheint, hat sich am Samstagnachmittag beim Sommerfest der geplanten „Familienherberge Lebensweg“ in Schützingen auf wunderbare Weise zusammengefügt: Schwerkranke Kinder in ihren Spezialkinderwägen und Krankenbetten feierten gemeinsam mit ihren Eltern und den übrigen Besuchern ein unbeschwertes Fest, dessen Höhepunkt der Auftritt von Tenor Jay Alexander war. Der Sänger hatte sich nach einer SMS des Pforzheimer Polizeidirektors Burkhard Metzger spontan bereiterklärt, ohne Gage die Veranstaltung musikalisch zu umrahmen. Metzger selbst ergänzte die Liedvorträge des Tenors mit einer … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 8. März 2013

Der 17-jährige Jonas Anderer leidet an Muskelschwund
Nun wurde ihm ein Wunsch erfüllt: Er traf die Stars des FC Bayern

PZ_20130308„Meine Bayern, meine Bayern“, Jonas Anderer ist erfüllt von Glück. Bei strahlendem Sonnenschein ging sein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung, die Mannschaft des FC Bayern live zu erleben. Direkt am Spielfeldrand verfolgte Jonas in Hoffenheimeine Halbzeit.

Der 17-jährige Jonas und seine Familie tragen seit frühen Jahren seine Diagnose Muskelschwund. Alle wissen, dass er kein langes Leben haben wird. Seit vielen Jahren wird Jonas durch eine Maske beatmet und kann kein Körperteil mehr eigenständig bewegen. Aber viele Gedanken und Ideen bewegen den fußballbegeisterten und lebensbejahenden jungen Mann tagein und tagaus. So hat er bereits mehrfach eigene Fußballspiele organisiert und bis ins Detail geplant – den … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 15. Februar 2013

Familientag in Straubenhardt am Tag der Kinderhospizarbeit
Eltern, Kinder und Helfer feiern gemeinsam in der Schwanner Festhalle

PZ_20130215Lebhaftigkeit und Lachen fluten dem Gast entgegen, der die Schwanner Festhalle betritt. Kinder rennen durch die Gänge, Menschen umarmen sich aus Freude über das Wiedersehen. Aus dem gesamten Enzkreis sind Familien am deutschlandweiten Tag der Kinderhospizarbeit zusammengekommen, die schwerkranke Kinder versorgen oder in denen Familienangehörige gestorben sind.

Eng kooperieren Trauerbegleitung des Kinderschutzbundes, der Kinder- und Jugendhospizdienst der Sterneninsel mit der Hauptorganisatorin des Tages, Angelika Miko – und sie unterstützen die Familienherberge Lebensweg, die in Schützingen für betroffene Familien aufgebaut wird.

Herzliche Atmosphäre

Herzlich und offen ist die Atmosphäre an diesem Familientag. Da sind die … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 1. September 2012

Der Kinderhospizdienst „Sterneninsel“ betreut Familien in schwerer Zeit
Eine Familie, deren Tochter schwer erkrankte, erzählt ihre Geschichte

PZ_20120901In Deutschland leben mehr als 22.000 Kinder und Jugendliche mit lebensbegrenzenden Erkrankungen, schreibt der Bundesverband der Kinderhospizdienste auf seiner Homepage. Eine von ihnen ist Viktoria. Sie ist elf Monate alt, als sie erkrankt. Wenige Wochen nach dem ersten Besuch beim Kinderarzt verändert sich alles. Plötzlich ist eine Körperhälfte gelähmt. Viktoria leidet an einem Hirnödem, sie hat Krampfanfälle. Das Baby muss operiert werden, wird ins künstliche Koma versetzt. Dann kommt die Diagnose: Eine sehr seltene, sehr schwer verlaufende Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem Amok läuft, den eigenen Körper schädigt.

Angst ist ständiger Begleiter

Die Nachricht trifft die Eltern wie ein Schlag. Von nun an … vollständiger Artikel

Wege ins Dunkel – Wege ins Licht

20120307„Es ist sehr beeindruckend, dass so viele Menschen der Einladung zur Eröffnung der Ausstellung in die Stadtbibliothek gefolgt sind,“ sagte Roland Hübner mit Blick auf rund einhundert Gäste zur Feierstunde für „Wege ins Dunkel Wege ins Licht“. Der Sozialdezernent im Landratsamt eröffnete als Vertreter von Stadt und Enzkreis die Wanderausstellung. Die Idee eigene „Werke“ durch das Land zu schicken, stammt von betroffenen Eltern selbst, und wurde in Olpe dem Sitz des Deutschen Kinderhospizvereins anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums eröffnet. Seit dem Herbst 2009 sind die Exponate in Deutschland unterwegs. Nach Pforzheim holte die Ausstellung mit dem Untertitel „Gefühlte Trauer- Gefühltes Glück“ das Team der Sterneninsel. Der ambulante Kinder und Jugendhospizdienst für Pforzheim und Enzkreis wurde im Herbst 2009 unter dem Dach des Trägervereins Hospiz westlicher Enzkreis ins Leben gerufen. Hübner … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 10. Februar 2012

Am 10. Februar ist bundesweit der Tag der Kinderhospizarbeit
Ausstellung ab 6. März in der Stadtbibliothek

p2010021201_0170502Allein in Baden Württemberg leben rund dreitausend unheilbar erkrankte Kinder und Jugendliche mit verkürzter Lebenserwartung. Ein Teil dieser Familien werden durch ambulante Kinderhospizdienste und in stationären Kinderhospizen begleitet. Als Symbol der Verbundenheit mit den Betroffenen kann ab heute, dem bundesweiten Tag der Hospizarbeit, ein grünes Band in der Stadtbibliothek in Pforzheim mitgenommen werden.

Kampf ums Gleichgewicht

Auch eine Ausstellung zum Thema soll es nun geben. Angelika Miko, die Einsatzleiterin des ambulaten Kinder- und Jugendhospizdienstes „Sterneninsel“, stieß bei den Verantwortlichen auf offene Ohren, und so werden ab dem 6. März in der Halle der Bibliothek verschiedene Exponate unter dem Motto „Wege im Dunkel – Wege im licht“ zu sehen sein. Die Idee zur bundesweiten Wanderausstellung … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 24. Januar 2012

Offener Treff für Geschwister und für Kinder aus den Trauerbegleitungen

m1824011201_0169651Gemeinsam geht’s super gut. Das spürten die Kinder und Jugendlichen beim jüngsten offenen Treff in den Räumen des Kinderschutzbundes an der Ostendstraße 12. Der leidenschaftliche Musiker und Leiter von „Drum Circle“, Frank Hiller war Gast beim monatlich stattfindenden offenen Treff, einer Initiative der Sterneninsel und der Gruppe „Alles ist anders“. Geschwister von schwerstkranken und gehandicapten Jungs und Mädels, und Kinder und Jugendliche die einen wichtigenMenschen verloren haben, dürfen daran teilnehmen. Jeden letzten Dienstag im Monat steht von 16 bis 18 Uhr ein Spaß-Angebot auf dem Programm. Viele Begleiter sind dabei, so kommt kein Wunsch zu kurz. Die Sorgen werden an diesem Tag nicht gemeinsam besprochen, doch wer möchte kann sich zum reden zurückziehen. Wichtig war für alle Teilnehmer das gemeinsame Erleben. Neben allem Spaß und der … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 10. Dezember 2011

„Sterneninsel“ bildet einen wichtigen Teil im Leben des 15-Jährigen
PZ-Hilfverein „Menschen in Not“ unterstützt Hospizdienste

v6310121101_0167344Dass sich Jonas für Fußball begeistert, kann man beim Betreten seines Zimmers nicht übersehen: An der Wand hängen Poster und Zeitungsartikel seiner Fußball-Idole, hinzu kommen Fahnen, Mützen und Schals. Sogar die Decke ist über und über mit Fußballbildern bedeckt. An einer Wäscheleine, die quer durchs Zimmer gespannt ist, hängen Autogrammkarten. Ein Fan durch und durch.

„15 Trikots habe ich im Schrank“, sagt Jonas. Besonders stolz ist er auf ein signiertes Trikot von KSCSpieler Timo Staffelt. Das sagt er mit der Hilfe von Angelika Miko, Koordinatorin des Kinder- und Jugendhospizdienstes „Sterneninsel“. Denn eine Begleiterscheinung seiner Muskelerkrankung ist es, dass die Zunge des 15-Jährigen – am 14. Januar wird er 16 Jahre alt – stark … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 4. August 2011

Geschwister von kranken und behinderten Kindern genießen Ausflug
Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst bietet Treffen an

tmpIn drei bis elf Metern Höhe, mit Gurt, Doppelhaken und Helm gesichert, bewegten sich mit Begeisterung 22 Jungs und Mädchen im Alter zwischen acht und 17 Jahren im Hochseilgarten des Wildparks. Die Jüngste im Team, Josephine, durfte noch nicht mit in die schwindelnden Höhen, aber es ist schon heute ganz klar für die Fünfjährige: „Horschpiz is spitze, das mach ich später auch mal!“ Sie findet es klasse, dass ihr der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst „Sterneninsel“ für Pforzheim und Enzkreis einen Tag ermöglicht hat, an dem vor allem das Spaßhaben zählt.

Kinderschutzbund auch dabei

Der Tag im Hochseilgarten mit acht Begleitern und professioneller Anleitung von Freizeitpädagogen war die erste Aktion der „Sterneninsel“ … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 11. Februar 2011

„Sterneninsel“ und Thalia informieren über Kinderbücher zu Sterben und Tod

PZ_20110211„Wir haben ununterbrochen geredet“, fasst Angelika Miko, Koordinatorin des Kinder- und Jugendhospizdienstes „Sterneninsel“, den gestrigen Aktionstag zusammen. Anlässlich des deutschlandweiten Tages der Kinderhospizarbeit hatte die Einrichtung in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Thalia eine Auswahl an Büchern vorgestellt, die die Tabuthemen Tod und Sterben kindgerecht behandeln.

Neben ganzen Schulklassen, Erziehern, Elternbeiräten und Privatpersonen seien laut Miko auch viele Angehörige von Familien gekommen, die die „Sterneninsel“ schon begleitet hat.

Polizeichef-Buch kommt an

Eines der Bücher, in dem gestern viel geblättert wurde, war „Das kranke Glühwürmchen“ von Burkhard Metzger, Pforzheims Leitender Polizeidirektor. „Besonders vor Weihnachten haben wir viele Exemplare davon verkauft“, sagt Thalia-Filialleiterin … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 8. Februar 2011

Am Donnerstag ist Tag der Kinder-Hospizarbeit

PK_20110208Fröhlich lachen Leonie und Paula von den Plakaten im Obergeschoss der Buchhandlung Thalia in Pforzheim. Doch die Kinder haben eine eingeschränkte Lebenserwartung. Für Kinder wie Leonie und Paula und deren Familien ist der Kinderhospizdienst da. Bereits zum sechsten Mal wird am kommenden Donnerstag bundesweit diese Arbeit vorgestellt. „Sterben, Tod und Trauer gehören zum Leben“, sagt Angelika Miko, Einsatzleiterin der „Sterneninsel“, dem Kinder- und Jugendhospizdienst Pforzheim und Enzkreis. Angelika Miko wird mit bis zu neun Mitarbeiterinnen am kommenden Donnerstag rund 50 Bücher zum Thema Abschied nehmen, Loslassen und Trauern bei Thalia vorstellen.

„Ich finde die Idee sehr gut. Solche Bücher sind sonst nur vereinzelt in den Regalen“, sagt Thalia-Filialleiterin Erika Föst. Im Obergeschoss wird am Donnerstag zwischen den Plakaten von Leonie und Paula ein spezieller Büchertisch … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 7. Dezember 2010

Das PZ-Interview mit Ehrenamtlichen der Sterneninsel, dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes für Pforzheim und Enzkreis

PZ_20101207Wenn Kinder sterben müssen, leidet die ganze Familie. Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Sterneninsel begleitet die Angehörigen in dieser schweren Zeit. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Elke Elsässer und Barbara Lamprecht, sowie Einsatzleitung Angelika Miko und Marion Hönerlage im Gespräch mit den PZ-Redakteurinnen Viola Krauss und Bärbel Schierling.

Pforzheimer Zeitung: Sie betreuen ehrenamtliche Familien mit todkranken Kindern. Warum haben Sie sich zu diesem Schritt entschlossen?

Barbara Lamprecht: Meine Kinder sind aus dem Haus. Deshalb habe ich nach einer sinnvollen Aufgabe gesucht. Ich habe schon alte Menschen beim Sterben begleitet, und mich bei einer Informationsveranstaltung der Sterneninsel spontan angemeldet. Haute bin ich sehr froh, diesen Schritt getan zu … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 15. Juni 2010

Jonas Anderer, schwerkranker Junge aus Keltern, dirigierte von seinem Bett aus ein Spiel auf dem Ellmendinger Sportplatz

tmpEin außergewöhnliches Fußballspiel in Ellmendingen: Der schwerkranke 14-jährige Jonas Anderer dirigierte von seinem Bett aus ein Spiel seiner Krankenschwestern gegen den Jugendhospizverein.

Fußballfieber überall: Das Spiel auf dem Ellmendinger Sportplatz zwischen „Hotzenplotz“ Häusliche Kinderkrankenpflege und dem Jugendhospizverein „Sterneninsel“ war freilich eine ganz besondere Partie. Seit Wochen geplant und bis ins Detail vorbereitet vom 14-jährigen Jonas Anderer: Der Fußballfan, der wegen Muskeldystrophie (fortschreitende Muskelschwäche) beatmet und über eine Sonde ernährt wird, dirigierte als Trainer das Team seiner Krankenschwestern von seinem Bett am Spielfeldrand aus.

Mit Hymne und Vuvuzelas

Die Zuschauer sahen ein Spiel mit Nationalhymne, Vuvuzelas, den Tröten aus Südafrika, viel Applaus … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 10. Februar 2010

Tag der Kinderhospizarbeit: Beistand für todkranke Kinder gibt es jetzt auch bei uns.

PZ_Kinder_20100210Heute ist der Tag der Kinderhospizarbeit. Die Menschen, die für so einen Dienst arbeiten, helfen Familien, deren Kind krank ist. Jeder weiß ja, wie unangenehm es ist, wenn man das Bett nicht verlassen kann und einem alles weh tut.

Die meisten Kinder sind zum Glück bald wieder gesund und können wieder spielen und ihre Freunde sehen. Manche Kinder aber sind ganz lange krank und werden einfach nicht wieder gesund. Sie müssen im Bett bleiben und vielleicht gefüttert und getragen werden, weil sie sehr schwach sind. Ihre Eltern und Geschwister machen sich große Sorgen und brauchen manchmal auch Hilfe: Genau dafür sind dann Menschen da, die für einen Hospizdienst arbeiten. Sie kommen zu der Familie nach Hause und helfen mit, wo immer sie gebraucht werden. Für Pforzheim und den Enzkreis gibt es jetzt auch so einen Kinderhospizdienst. 14 Männer und … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 10. Februar 2010

Ambulanter Kinderhospizdienst „Sterneninsel“:
14 Ehrenamtliche haben Ausbildung begonnen – Einsatzbereit im August

tmpWenn es um die Rollenverteilung in der folgenden Fabel geht, kann man Angelika Miko leicht zuordnen: Eine kranke Häsin wird von allen Tieren des Waldes besucht und erhält Genesungswünsche wie „Kopf hoch“ und „wird schon werden“. Die Ameisen jedoch grüßen kaum, räumen stattdessen die Küche auf, versorgen die Kinder und kochen für die Familie. „Wir sind da“, sagt Angelika Miko vom ersten ambulanten Kinderhospizdienst „Sterneninsel“ in Pforzheim und dem Enzkreis und ist damit die erste Wahl für die Rolle der hilfsbereiten Ameise.

Zur Seite stehen

Ihr Team vom Hospizdienst will Familien – also den Betroffenen, den Eltern und Geschwistern – mit einem todkranken Kind zur Seite stehen. Sie sind für all jene da, die an einer so genannten lebensbegrenzenden Krankheit leiden, also Kinder, die nicht … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 19.12.2009

„Menschen in Not“ unterstützt Aufbau des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes „Sterneninsel“

PZ_20091219Kuscheltiere, Bücher, ein CDPlayer, Glitzerdeko, ein Leuchtstern: Lenas Kommode sieht aus, wie die einer Sechsjährigen eben so aussieht. Doch daneben stehen medizinische Apparaturen wie ein Absauggerät, ein Puls- Oximeter und ein Sauerstoffgerät. Denn Lena lebt in der ständigen Gefahr, an ihrem eigenen Speichel zu ersticken. Das war nicht immer so: Bis zu ihrem ersten Geburtstag war Lena zwar durch das ihr angeborene „Joubert“-Syndrom, eine genetisch bedingte Veränderung, beeinträchtigt, aber ansonsten ein aufgewecktes Kind. Nach einem schweren Infekt und einem akuten Blutzuckerabfall musste Lena reanimiert werden und ist seitdem schwerstbehindert. Rund um die Uhr wird das Mädchen betreut, um ihr Schluckverhalten zu beobachten und ihr bei einem epileptischen Anfall sofort zu helfen.

Die Eltern Bettina und Rolf Schöninger meistern die … vollständiger Artikel

Pforzheimer Zeitung vom 2. Oktober 2009

Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst für Pforzheim und den Enzkreis startet im Herbst – Hilfe für die ganze Familie

PZ_20091002Eine menschliche Begleitung für schwerstkranke Kinder und ihre Familien hat sich der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst „Sterneninsel“ zum Ziel gesetzt. Zunächst sucht der Dienst Helfer.

Der 13-jährige Jonas hat viele Pläne. Und genaue Vorstellungen, wie sie umgesetzt werden können hat er auch. Dass der an Muskelschwund leidende Junge seinen Körper bis auf den Kopf nicht mehr bewegen kann, ändert daran nichts. Im Kopf bewegt er eine Menge. Und so ist der junge Kelterner auch auf den Namen gekommen, den der neue ambulante Hospizdienst für Kinder und Jugendliche im Enzkreis und in Pforzheim tragen wird: „Sterneninsel“. Die Insel sei ihm eingefallen, „weil es etwas Abgeschlossenes ist“, etwas Sicheres. Der Stern dagegen, „weil es weit ist“. Nach einer Pause fügt Jonas hinzu: „Und wenn jemand stirbt, ist er … vollständiger Artikel